Abgeltungsteuer - Wie Vermögende Steuern sparen wollen
Gesendet von finanzchef, 14.08.2008 12:05

(openPR) - Viele warten mit Anlageentscheidungen noch ab, Informations- und Beratungsinteresse aber sehr hoch
- Ansprachepotenzial der Banken noch nicht ausgeschöpft

Nur 12 Prozent der gut verdienenden und vermögenden Bundesbürger haben ihr Kapitalvermögen aufgrund der kommenden Abgeltungsteuer bereits steuersparend umgeschichtet. Jeder Zweite (51%) hat sich dazu aber bereits mindestens einmal beraten lassen - insbesondere von seiner Bank aber auch von unabhängigen Finanz- und Vermögensberatern oder von Versicherungsvermittlern.

Dies zeigt die aktuelle Studie „Abgeltungsteuer: Steuersparstrategien von
Vermögenden“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. Rund 600 vermögende Privatkunden aus Deutschland mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von mindestens 3.500 Euro bzw. einem frei verfügbaren Anlagevermögen von mindestens 100.000 Euro (Singles: mindestens 2500 Euro / 50.000 Euro) wurden zur Abgeltungsteuer und ihrem Anlageverhalten befragt.

Grundsätzlich können „Besserverdienende“ mit einem persönlichen Steuersatz von teils weit jenseits der 25-Prozent-Marke von der 2009 in Kraft tretenden Abgeltungsteuer profitieren. Wer letztlich zu den Gewinnern der Pauschalbesteuerung von Erträgen aus Zinsen und Kursgewinnen zählt, entscheiden aber auch hier unterschiedliche Anlagestrategien bzw. Portfoliostrukturen. 86 Prozent der Vermögenden wollen sich daher zunächst noch weiter über die persönlichen Auswirkungen der Abgeltungsteuer informieren und beraten lassen; bislang haben dies erst weniger als die Hälfte (44%) gezielt getan. Mit ihrem Steuerberater haben bislang auch nur weniger als ein Drittel (29%) der Vermögenden gesprochen – nur in der Hälfte der Fälle wurde dieser (auch) von sich aus aktiv.


Jeder dritte Vermögende (31%) beabsichtigt derzeit, bis zum Jahresende weitere Geldanlagen vorzunehmen – bei einem Viertel davon handelt es sich um „neues Geld“, das nicht aus bereits bestehenden Geldanlagen stammt. Erstaunlicherweise wurden bislang aber erst 35 Prozent der attraktiven Zielgruppe „Vermögende“ von der Finanzwirtschaft auf die Abgeltungssteuer aktiv angesprochen – fast jeder Fünfte von Banken, bei denen er zuvor kein Kunde war.

Suche nach der passenden Geldanlage und dem geeigneten Anbieter

Anlagefavoriten der Vermögenden für Neuabschlüsse noch in diesem Jahr sind derzeit vor allem Aktienfonds, Einzelaktien sowie Fest- und Tagesgeld. Als Produktgeber unter den aufgrund der Abgeltungsteuer bislang bereits abgeschlossenen Aktienfonds führen DWS, Allianz Global Investors und Union Investment. Beliebteste Anbieter für die zukünftige Anlage von Investmentfonds sind derzeit Deka, DWS und Fidelity. Aufgrund ihrer noch anhaltenden bzw. anstehenden Informations- und Beratungsaktivitäten haben sich viele vermögende Anleger aber auch noch nicht festgelegt.

Einer der großen Verlierer der Abgeltungsteuer auf Produktseite dürften die Fondssparpläne sein: Ein Drittel der Besitzer (51% aller Vermögenden besitzen derzeit Fondssparpläne) wollen diese bis zum Jahresende auflösen und das frei gewordene Kapital anderweitig anlegen.

„Das Rennen um das (Neu-)Geschäft mit der Abgeltungsteuer ist längst noch nicht entschieden. Wer jetzt mit kundenorientierten und zielgruppenspezifischen Beratungs- und Lösungsansätzen auf seine Kunden zugeht, kann in der zweiten Jahreshälfte punkten.“, erläutert Studienleiter Dr. Karsten Schulte, Finanzmarktforschungsexperte bei der psychonomics AG.

Für viele ist Geldanlage im Ausland attraktiv

Mehr als die Hälfte der Vermögenden (54%) halten eine Geldanlage im Ausland vor dem Hintergrund der Abgeltungsteuer (die inkl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bei 28 Prozent, und damit im europäischen Vergleich relativ hoch liegt) für grundsätzlich sinnvoll; 38 Prozent davon haben über diese Option bereits selbst nachgedacht. Ob die Abgeltungsteuer, wie von ihren „Vätern“ beabsichtigt, tatsächlich die Kapitalflucht ins Ausland zu stoppen vermag, erscheint daher mehr denn je ungewiss.

Die komplette rund 60-seitige Studie „Abgeltungsteuer: Steuersparstrategien von Vermögenden“ mit zahlreichen Differenzierungen nach einzelnen Anbietern (Banken, Versicherungen sowie Fonds- und Investmentgesellschaften) sowie den einzelnen relevanten Produktgruppen, ist über die psychonomics AG bestellbar. Differenzierte Ergebnisse im Fonds-und Investmentsektor liegen zu folgenden Gesellschaften vor: Allianz Global Investors, Cominvest, Deka, DWS, Fidelity, Franklin Templeton Investment, Merril Lynch, Pioneer Investment und Union Investment.

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"Fondsbörse Deutschland" - Fondsbörse aktuell: Anschwellende Umsätze
Gesendet von finanzchef, 09.07.2008 15:41

Hamburg (ots) - Wachstumsfonds sehr lebhaft

    Der Handel mit Aktienfonds hat sich an der Fondsbörse Deutschland in Hamburg während der zu Ende gehenden Woche deutlich belebt. Im Fokus standen  Wachstumsfonds von Templeton und Fidelity, aber auch, Schifffonds, der JPMorgan-Europe Strategic. Am Donnerstag, als der Templeton Growth Fund 1,07 Mio Euro und der F.Temp.Inv.Fds-T.Growth Eur immerhin 360.000 Euro Umsatz erreichten, gab es auch kleinere Minuskorrekturen der Kurse. In mehr als 20 Fonds gingen am Tag jeweils Anteile für über 100.000 Euro um.    Biotech-Fonds eher gefragt
Asien- und Pazifik- wie auch Lateinamerika-Fonds wechselten wie so oft von Tag zu Tag die Tendenz-Richtung. Im Wochenverlauf waren Biotech-Fonds eher auf der Gewinnerseite und schafften es in die 15er-Spitzengruppe.Zweitmarkt mit riesigen WachstumschancenRund 95 Prozent der Anteile an geschlossenen Fonds wechseln bisher während der Fonds-Laufzeiten nicht die Besitzer. Darin liegen noch riesige Wachstumschancen für den Zweitmarkt, sagt Bert E. König, der zusätzlich zu Alex Gadeberg in den Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG eingetreten ist.    Millionenumsatz mit geschlossenen Fonds    Nach einer ungewöhnlich ruhigen Vorwoche hat sich der Handel mit schifffonds Anteilen an geschlossenen Fonds in dieser Woche kräftig belebt. Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat Beteiligungen für nominal 1,253 Mio. Euro vermittelt, mit 1,118 Mio. Euro den Löwenanteil wieder im Standard-Segment und davon wiederum 1,035 Mio. Euro im Immobilienbereich.
    Größter Posten waren nominal 440.000 Euro der IBV Alexanderhaus KG zum Kurs von 75 %. Vom DG Anlage 22 (Hauptbahnhof Hamburg) wurden nochmals nominal 217.000 Euro vermittelt - wieder zum Kurs von 70 %.

    Kurssieger zu 115,5 Prozent

 Schiff Fonds Ein Anteil von nominal 45.000 Euro am Gebab-Schiff "Lisbon" zu 115,5 % im Standard-Segment war Kurssieger der Woche. Auch eine Handelspremiere, die Zeichen für Verbreiterung des Marktes ist, gab es wieder: Vom HCI-Schiff "Merkur Tide" im Premium-Segment wurde erstmals ein Anteil gehandelt: nominal 26.000 Euro zum Kurs von 90 %.

 

Weitere Interessante Informationen zum Thema Finanzen:
http://finanzchef.wordpress.com/
http://www.diarius.de/finanzchef/
http://blog1.de/finanzen/

 
"Finanzierungspaket" für Fußballfans
Gesendet von finanzchef, 30.05.2008 16:25
Braunschweig/Unterföhring (ots) - Fußballfans, die einen Gebrauchtwagen über die Volkswagen Bank GmbH finanzieren oder leasen, erhalten bei Abschluss einer Restschuld- bzw. Leasingratenversicherung sechs Monate "Premiere Fußball-Bundesliga" gratis. Das Angebot gilt vom 1. Juni 2008 bis zum 31. August 2008 und kann auf Wunsch um eine Arbeitslosigkeitsversicherung ergänzt werden.

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Dieses Angebot erhalten Kunden bei allen teilnehmenden Volkswagen-, Audi-, Seat- und Skoda-Vertragshändlern.



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